Was muss man in seiner Hausapotheke vorrätig haben?

Spätesten mit der ersten eigenen Wohnung steht man irgendwann vor der Frage, welche Medikamente man eigentlich zu Hause haben sollte?

Diese Zusammenstellung von Arzneimitteln und Hilfsmitteln stellt eine persönliche Empfehlung für die Grundausstattung einer privaten Hausapotheke dar. Ein paar wenige wichtige Medikamente sollten in jedem Haushalt vorrätig sein. Es sollte jeweils nur eine kleine Menge zu Hause aufbewahrt und regelmäßig nach Verfallsdatum überprüft werden.

Diese mögliche Grundausstattung sollte nach persönlichen Bedarf ergänzt werden. In den Fällen, in denen mehrere Produkte verschiedener Hersteller für den Anwendungszweck möglich sind, sind auch mehrere Produktvarianten aufgeführt – sie benötigen dann natürlich nur eine davon.

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Checkliste für die Hausapotheke

Für diese Beschwerden können Sie mit einfachen Mitteln gerüstet sein:

Zu diesen Punkten werden die einzelnen Medikamente im Folgenden näher aufgelistet.

Erkältungssymptome

In der kalten Jahreszeit bleibt wohl niemand von einer Erkältung verschont. Welche Medikamente sollte man für Erkältungen in seiner Hausapotheke haben?

Folgende Erkältungsmedikamente können schnell zur Linderung beitragen und auch kurzfristig bei Bedarf besorgt werden

Schmerzen und Fieber

Zum Bestimmen der Körpertemperatur sollte in jedem Haushalt ein Fieberthermometer vorhanden sein. Ein klassisches Fieberthermometer wie z. B. das Domotherm TH1 Digital reicht hier völlig aus. Moderne Varianten wie Ohrthermometer oder kontaktlose Stirnthermometer ergänzen inzwischen das Angebot.

Zur Linderung von z. B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsbeschwerden sollten Schmerzmittel in der Hausapotheke nicht fehlen. Die rezeptfreien Klassiker bei der Behandlung von Schmerzen sind Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS), und Diclofenac. Diese haben alle eine schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung. Die 3 letztgenannten sind zusätzlich für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt. Als Basismedikation in der Hausapotheke kann aus folgenden ausgewählt werden:

Verdauungsbeschwerden/ Magen-Darm-Beschwerden

Eine üppige Mahlzeit oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt führen. Folgende Mittel zur Linderung der Beschwerden im Verdauungssystem können die Hausapotheke ergänzen:

Wunden und Verletzungen

Sportverletzungen

Für die Behandlung von unkomplizierten Zerrungen, Verstauchungen oder Stößen die im Freizeitsport, beim Toben, bei Ausflügen oder auch beim Arbeiten im Haushalt und Garten schnell einmal auftreten können, sollten folgende Mittel griffbereit sein

  • Kühlpacks, wie z. B. WEPA Kompresse Kalt/Warm 13×14 die ständig im Kühlschrank aufbewahrt werden können (denken Sie daran, dass Sie hier mindestens 3 Stück benötigen, denn während Sie eins verwenden, können zwei im Kühlschrank wieder gekühlt werden, ansonsten kommt es zu einer Kühlpause)
  • Schmerzgel, z. B. Voltaren Schmerzgel mit entzündungshemmende, kühlender und schmerzstillender Wirkung
  • ggf. oder als pflanzliche Alternative zur Regeneration überanspruchter Muskeln, z. B. Terrazym Gel (vegan)
  • zur Behandlung stumpfer Verletzungen mit Bluterguss z. B. Beule am Kopf oder blauer Fleck durch Stöße hat Arnika Salbe, z. B. Arnika Salbe 30% von Weleda gute Behandlungserfolge gezeigt.

Schnittverletzungen und Schürfwunden

Schnittverletzungen gehören zu den häufigen Verletzungen im Haushalt. Zur schnellen Wundversorgung sollten folgende Mittel im Haushalt zur Verfügung stehen:

Allergien

Antihistaminika können zur schnellen Linderung der Beschwerden bei Heuschnupfen, Tierhaarallergie, Nesselsucht (Urtikaria) beitragen und akute Symptome behandeln. Kleine Packungsgrößen mit dem Inhalt von 7 Tabetten sind perfekt für die Hausapotheke geeignet. Die bekanntesten Wirkstoffe Cetirizin und Desloratadin sind z. B. in Cetirizin AL 10 mg Filmtabletten oder Lorano akut enthalten.

Insektenstiche

Zur Behandlung von Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen von Insektenstichen können folgende Mittel im

Bei allen erwähnten Mitteln ist die Packungsbeilage genau zu beachten und ggf. Rücksprache mit Arzt oder Apotheker zu halten.